05 WORKSHOP URBAN FIT

05 Workshop – Urban Fit     Basierend auf den Ergebnissen der städtebaulichen Untersuchungen sowie den entwickelten Szenarien sollt ihr in der nächsten Woche die konzeptionellen Rahmenbedingungen eures Entwurfs im Soldiner Kiez ausloten und festlegen.  Zum einen sollt ihr euch zur vorgefundenen Bewohnerstruktur positionieren zum anderen aber auch definieren in welchem Verhältnis eure zukünftige Architektur mit ihrer direkten Umgebung und dem Stadtteil steht. Sichtet hierzu noch einmal euer erarbeitetes Material zum Soldiner Kiez. Diskutiert in der Gruppe welche Potentiale der Ort mit sich bringt und reflektiert dies zum einen auf Grundstück- und zum anderen auf Stadtteilebene.
Modellstudien Europahafen BremenModellstudien Europahafen // Terra Recognita //Bremen
STANDORT      Bei der Entwicklung euer Szenarien habt ihr unterschiedliche architektonische Narrative formuliert und spekuliert, wie sich der Soldiner Kiez unter gewissen Vorraussetzungen entwickeln könnte. Jetzt sollen euch diese Erkenntnisse und Theorien als Grundlage für euer soziales Wohnkonzept dienen. Findet dazu einen Standort in eurer Zone, das sich eurer Meinung nach für eine bauliche Intervention am Besten eignet. Benutzt hierzu die Lageplanvorlage als zeichnerische Diskussionsgrundlage. Definiert das Thema eures Konzepts und stellt Einflussfaktoren dar, die für Form, Größe und Ausrichtung eures Gebäudes eine Rolle spielen.
Auf welche Elemente der Umgebung sollte sich euer Gebäude in seiner Form und Nutzung beziehen?
Wo muss es sich behaupten und wo eher zurücknehmen? Welche Qualitäten am Ort und im Kiez können aktiviert werden? Wer sind die Akteure?
Gibt es Nutzungen, die ihr integrieren könnt bzw. neue Nutzungen, von denen die Umgebung profitieren könnte?
Mit Hilfe dieser Vorüberlegungen sollen sowohl ein Standort, eine mögliche Bebauungsfläche und der Ausschnitt im Lageplan definiert werden, den ihr als Umgebungsmodell bauen sollt. Der Maßstab für euer Modell, soll so gewählt werden, dass die entscheidenden Einflussfaktoren eurer architektonischen Intervention erkennbar sind.
Modell    Baut die Umgebung im festgelegten Maßstab, um eure Vorüberlegungen in der dritten Dimension zu testen. Fertigt hierzu pro Entwurfsgruppe mindestens vier aussagekräftige Einsatzmodelle an. Untersucht die Setzung und die Kubatur. Thematisiert über das gewählte Material räumliche Qualitäten, die in eure Architektur einfließen sollen. Schwer, geschlossen, leicht, durchlässig, kompakt, raumgreifend, flach, hoch, etc. ?
Ist die größtmögliche Freiraumschaffung oder die maximale Dichte die bessere Option? Wie verhält sich der Außenraum zur bebauten Fläche? Denkt Blickbeziehungen, Erschließung und Durchwegung, Öffnung und Abgrenzung. Begebt euch hierzu auf „Straßenniveau“ im Modell und dokumentiert eure Untersuchung fotografisch. Nutzt die Werkzeuge, die ihr euch bisher erarbeitet habt, um eure Strategien zu testen. Ändert. Passt an. Überarbeitet.
Diagramm     Übersetzt das für euch erfolgreichste Modell in eine diagrammatische Zeichnung im Grundriss und Schnitt (Maßstab analog zum Umgebungsmodell). Arbeitet mit der Kontur eures Gebäudes und Grundstücks, Farbflächen und Geschosslinien. Wo befinden sich Zugänge und die Erschließung? Gibt es Funktionen und Nutzungen, die bereits einen festen Platz brauchen (Zugang zum Außenraum, möglichst viel Belichtung usw.) Ermittelt das resultierende bebaubare Volumen. Wie viele m2 sind bebaut und unbebaut? Gibt es bereits Nutzungen mit eindeutigen m2 Flächen?
Abgabeleistung ZUR PRÄSENTATION:
Pro Entwurfsgruppe:
– 1 für das Projekt aussagekräftiger Lageplan (Orginal Skizzenstudien + digitale Übersetzung)
– 1 Umgebungsmodell (Maßstab in Absprache, Material Graupappe +  MDF),
– Mindestens 4 Einsatzmodelle (Material frei wählbar) + Fotos vom „Straßenniveau“
– 1 Diagrammstudie in Grundriss und Schnitt