08 REALITY CHECK – ARBEITEN MIT REFERENZEN

08 REALITY CHECK – ARBEITEN MIT REFERENZEN
Jedes architektonische Projekt ist unterschiedlich und reagiert und interagiert auf einzigartige Weise auf innere und äußere Einflüsse. Dennoch gibt es häufig Parallelen in den Funktionsweisen: Zum Beispiel wie ein Gebäude im Inneren organisiert ist, oder wie es nach Außen wirkt. Diese Parallelen lassen sich an Hand vieler weiterer Mustern erkennen. Hier einige Beispiele:
Städtebaulichen Typologie 
Wie wirkt und reagiert das Gebäude auf den urbanen Kontext? (Zeile/ Reihe, Block/ Hof, Solitär, etc.)
Erschließungstypologie
Wie wird das Gebäude erschlossen? Handelt es sich um ein 2-/ 3-/4-Spänner Treppenhaus oder betrete ich die Wohnung über einen Laubengang. Liegt die Treppe außen oder innen…., etc.
Konstruktion
Wie funktioniert das Tragwerk? Welche Raumspannweiten kann ich mit welchen Materialien erzeugen? Wie weit können Balkone oder außenliegende Erschließungsstrukturen auskragen?
Programm
Wer ist der Nutzer und welche Anforderung stellt er an die Räume? Was unterscheidet einen guten Wohnraum von einer guten Bürofläche?
Effizienz & Wirtschaftlichkeit

 

08 REALITY CHECK

 

Wie gut nutzt das Gebäude den umbauten Raum? Stehen die baulicher Aufwand und Kosten in Relation zu den geschaffenen Flächen?
Im REALITY CHECK untersucht ihr in der Gruppe 2 Referenzprojekte und arbeitet Kriterien heraus, die es ermöglichen Entscheidungen und Positionen die ihr im Entwurfsprozess getroffen habt zunächst zu hinterfragen oder zu festigen.
Findet vergleichbare Muster (Beispiele sind oben genannt, können aber gerne im Sinne eures Entwurfs erweitert werden) zwischen eurem Entwurf und dem Referenzprojekt.
Überprüft anschließend wie die gebauten Projekte mit der jeweiligen Situation umgehen, in Relation zu eurer Lösung. Im Abgleich sollt ihr herausfinden ob sich eure Struktur im Sinne eures Konzepts noch „tunen“ lässt!
Achtet bei der Untersuchung, sofern möglich, auch auf die Strategie der Darstellung die von den Architekten genutzt wurde um ihren Ideen Ausdruck zu verleihen. Gibt es grafische Darstellungen die euer eigenes Gebäudekonzept klarer lesbar machen? 
Um eure Untersuchung zu strukturieren liegt für euch eine ID-Vorlage in der Cloud bereit:
– Wählt ein aussagekräftiges Bild (Title Picture).
– Formuliert einen Analysetext in dem ihr die vergleichbaren Muster und Strategien zwischen dem Referenzprojekt und eurem Entwurfsprojekt präzise und prägnant herausarbeitet (Short Desciption).
– Erstellt eine Auflistung von „Hard Facts“: Name, Ort, Typ, Fußabdruck, Gesamtfläche, Geschosszahl, Nutzung, Erschließung, Konstruktion, etc. Diese Erarbeitung dieser Hard Facts kann euch bereits erste Erkenntnisse in Bezug auf vergleichbare Strategien und Entwurfsaspekte zu eurem Projekt liefern.
– Erstellt eine grafische Darstellung die den Fokus eurer Untersuchung hervorhebt. Entscheidet, ob sich für die Darstellung eurer Untersuchung ein Diagramm, eine Kartierung oder vielleicht eine Axonometrie besser eignet. (Focus Point & Key Graphic) Überlegt euch einen angemessenen Stil um das Besondere im Gebäude hervorzuheben.