MIX+MATCH

Workshop 02 Mix + mATCH Basierend auf den Ergebnissen der städt ERBAULICHE Untersuchung aus Aufgabe 05 sowie euren Solo-Voruntersuchungen sollt ihr in den nächsten zwei Tagen die konzeptionellen Rahmenbedingungen eures Entwurfs ausloten und festlegen. Zum einen sollt ihr euch zur internen Bewohnerstruktur positionieren zum anderen aber auch definieren in welchem Verhältnis euer zukünftiges Wohngebäude mit seiner direkten Umgebung und dem Stadtt eil stehen wird. Sichtet hierzu noch einmal das von allen erarbeitete Material für Euer Grundstück. Diskutiert in der Gruppe welche Potentiale der Ort mit sich bringt und reflektiert dies zum einen auf Grundstücks- und zum anderen auf Stadtt eilebene.
W02-Deckblatt-2
Album cover art // Chrisitan Marclay

W02.1 Wohnform Erarbeitet mit Hilfe von Skizzenstudien im Grundriss und Schnitt (MaSS stab 1:200 + 1:500) eine maximal mögliche Bebauungsfläche und -form für euer Grundstück. Stellt Einflussfaktoren dar, die für Form, GröSS e und Ausrichtung eures Gebäudes eine Rolle spielen. Füllt klar definierbare Bereiche bereits mit Nutzungen. Denkt an Belichtung und Blickbeziehungen, ErschlieSS ung und Durchwegung, Öffnung und Abgrenzung. Auf welche Elemente der Umgebung sollte sich euer Gebäude in seiner Form oder Nutzung beziehen? Wo muss es sich behaupten und wo eher zurücknehmen? Welche Qualitäten am Ort oder im Kiez können aktiviert werden? Wer sind die Akteure im Kiez? Gibt es Nutzungen, die ihr mit integrieren könnt? Ermittelt rechnerisch das resultierende maximal bebaubare Volumen. Wie viele m2 sind bebaut/unbebaut? Gibt es bereits Nutzungen mit eindeutigen m2-Flächen
 
W02.2 Wohnprogramm Fasst ausgehend von W02.1 das programmatische Konzept eures Gebäudes zusammen. Seid offen und hinterfragt unterschiedliche Strategien. Sind die von euch untersuchten SOLO s mögliche Bewohner an diesem Ort oder müsst ihr auf andere SOLO s aus dem Studio ausweichen? Bedient euch hierzu der Wohntypen aus dem Katalog. (Achtung es geht hierbei nicht um eure Ausgangssolos! Ihr sollt kein „Haus für Peter“ entwerfen, sondern auch an den allgemeineren Wohntypen aus dem Katal.og orientieren!) Welche wohntypen bieten sich an? Welche Kombination macht Sinn? Gibt es andere Nutzung die ihr aus dem Stadtteil in euer Gebäude aufnehmen könnt oder die ihr dem Stadtteil anbietet? Formuliert Euer Programm mit einem aussagekräftigen Titel, einer kurzen Beschreibung und einem KonZEpTDIAGRAMM. Haltet fest auf welche SOLOs ihr euch bezieht bzw. welche Wohntypen ihr vorseht.
W02.3 Implantat Baut mit eurer Grundstücksgruppe (A,B,C) zusammen ein Umgebungsmodell im MaSSstab 1:200/1:500 (Material Graupappe). Verteilt die Ressourcen und organisiert euch. Nicht alle müssen zeitgleich am Umgebungsmodell bauen. Nehmt eure Beobachtungen aus W02.1 auf und entwickelt pro Entwurfsgruppe min. vier Arbeitsmodelle als Einsatz in das Umgebungsmodell überprüft eure Vorberlegungen in der dritten Dimension. Ändert, Passt an, Überarbeitet!

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